Wettkampf daheim – und doch auswärts
46. Schüler- und Jugendschwimmen der SG ACT Baunatal mit rund 225 Athleten
Kassel / Baunatal. Zum ersten Mal hat die SG ACT Baunatal zu einem Wettkampf eingeladen, der nicht daheim stattfand. Beim 46. Schüler- und Jugendschwimmen haben rund 225 Nachwuchstalente aus Hessen und Thüringen im Auebad in Kassel um Bestzeiten gekämpft – weil in Baunatal kein wettkampftaugliches Schwimmbad mehr zur Verfügung steht.
Zu den erfolgreichsten Startern der SG ACT Baunatal zählten Luisa von Horn (Jahrgang 2011), Marie Kaiser (Jahrgang 2008), Kaja Michaelis (Jahrgang 2016), Saskia Reuter (Jahrgang 1995) Lia Rüppel (Jahrgang 2012) und Jesper Thaetner (Jahrgang 2011), die bei ihren Einzel-Wettbewerben ausnahmslos erste Plätze belegten. Ähnlich erfolgreich mit zahlreichen Goldmedaillen und ein oder zwei Silbermedaillen waren Niklas Ehrlich (Jahrgang 2015), Liesbeth Höhne (Jahrgang 2013) und Zoe Wurmstein (Jahrgang 2015). Weiterhin am Start waren: Aaron Samuel Schäffer, Adrian Fink, Alexander Domnikow, Amelie Frenzel, Anna Löwen, Artur von Horn, Birk Kilian, Davin Fink, Elisa Bräutigam, Emilia Ehrlich, Festus Keim, Greta Most, Halyna Ruda, Jannis Renner, Jette Geselle, Jette Hilberger, Johanna Kleppe, Justus Vorpagel, Luca Schnell, Maja Wagner, Malin Michaelis, Mia Winkinstern, Mia Sophie Kalinski, Mika Reimnitz, Nick Eberwein, Nico Brodka, Oliver Lottis, Pascal Bartoldus, Solomiia Ruda, Theo Sommer, Toni Bruch, Zlata Ruda.
Mit 53 Sportlern stellte der Kasseler SV die meisten gemeldeten Schwimmerinnen und Schwimmer stellte. 47 Kinder und Jugendliche gingen für die SG ACT Baunatal an den Start. Weitere teilnehmende Vereine waren aus Hessen Erster Sodener SC, Frankenberger SV, Gudensberger SG, Kelkheimer SC, SG 1898 Chattengau, SG Hessen Kassel, SSG Fuldatal, SSG Waldeck, SSV Hünfeld, SV Neptun Rotenburg, TSV 1848 Eschwege, TSV Immenhausen, TV 03 Heringen und WVC 1919 Cassel sowie aus Thüringen Eisenacher SSV, SSV Bad Salzungen und SV Nordhausen 90.
Beeindruckt von den sportlichen Leistungen zeigte sich Manuela Strube, seit kurzem Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. Sie besuchte den Wettkampf auf Einladung von SG ACT-Leiter Helge von Horn und Jonas Nikolaus, die ebenso Vertreter aller Fraktionen in der Baunataler Stadtverordnetenversammlung ins Auebad eingeladen hatten. Nach dem Aus für das Sportbad hatte Strube in ihrem vorherigen Amt als Baunataler Bürgermeisterin gemeinsam mit dem Vorstand der SG ACT Alternativlösungen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb erarbeitet. Ebenfalls ein Bild vor Ort machte sich auch Christian Strube, Vorsitzender der SPD Baunatal. Möglich wurde der Wettkampf durch den Einsatz dutzender Ehrenamtlicher, aber auch weil die Stadt Baunatal die Miete für das Auebad übernommen hat.
„Das 46. Schüler- und Jugendschwimmen war anders als die vorherigen Ausgaben – aber trotzdem ein toller Erfolg für uns. Eigene Wettkämpfe auszurichten, ist wichtig für das Zusammengehörigkeitsgefühl, aber auch für unsere Vereinskasse“, sagte Helge von Horn, Leiter der gemeinsamen Schwimm-Abteilung von KSV Baunatal und GSV Eintracht Baunatal. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jonas Nikolaus stand er an der Spitze der Wettkampf-Organisation. „Damit unsere Kinder- und Jugendarbeit im Baunataler Schwimmsport erfolgreich bleibt, braucht es langfristige Lösungen und verlässliche Perspektiven. Konkret heißt das: Es braucht die ideelle und auch finanzielle Unterstützung aus der Kommunalpolitik. Deshalb freuen wir uns sehr über den Besuch von Staatssekretärin Strube und des SPD-Parteivorsitzenden“, so Jonas Nikolaus. Manuela Strube und Christian Strube sagten zu, trotz der angespannten Haushaltssituation der Stadt Baunatal weiterhin gemeinsam mit den Vereinen nach pragmatischen Lösungen für den Schwimmsport zu suchen.